Wie man Betrug vermeidet
Wie Betrüger versuchen, Sie zu täuschen
Schem asns sind immer dieselben. Die Namen der Unternehmen ändern sich, aber der Kern bleibt:
- „Geld zuerst, dann Stühle“. Ihnen wird gesagt, dass die Stelle Ihnen gehört, aber man muss Visum, Vermittlungsgebühren, Versicherung oder Kurier bezahlen.
- Daten sammeln. Sie werden gebeten, Scans aller Dokumente zu schicken, aber es wird nichts Konkretes angeboten. Später verwenden sie diese Scans, um andere in Ihrem Namen zu täuschen.
- Goldene Berge. Das Gehalt liegt über dem Marktdurchschnitt, das Schiff ist neu, Erfahrung wird nicht benötigt. Es klingt zu gut, um wahr zu sein.
ITF-Position
„Vorauszahlung für die Anstellung ist verboten. Punkt. Wenn Geld vor dem Vertrag verlangt wird — das ist fast immer Betrug. Überprüfen Sie alles.“
Rote Flaggen
- Die Website des Unternehmens wirkt provisorisch erstellt oder ist erst vor einem Monat registriert.
- E-Mail-Adresse auf einem kostenlosen Domain (@gmail.com, @mail.ru, @yahoo.com). Bei einer seriösen Firma ist die E-Mail eine Firmenadresse ([email protected]).
- Sie drängen Sie. „Dringend, Abflug morgen, bezahlen Sie jetzt oder wir geben den Platz jemand anderem“. Betrüger haben Angst, dass Sie darüber nachdenken könnten.
- Kommunikation ausschließlich über WhatsApp. Keine Anrufe an die Festnetznummer des Büros.
Wie Sie es selbst überprüfen können
- Kein Geld im Voraus. Niemals.
- Googeln. Geben Sie in die Suche "Name des Unternehmens + Betrug" oder "Name + Bewertungen".
- E-Mail prüfen. Wenn Ihnen [email protected] schreibt, ist das nicht Maersk.
- Fragen Sie Profis. Wenn Sie Zweifel haben, schreiben Sie an ITF: [email protected].
Was Sie im Angebot prüfen sollten
- Kontakte. Gibt es ein Büro des Unternehmens? Kann man dort anrufen?
- Text von E-Mails. Seriöse Unternehmen schreiben keine Rechtschreibfehler und verwenden keine Großbuchstaben.
- Vertrag. Sie sollten den Vertrag lesen können, bevor Sie etwas unterschreiben oder bezahlen.
Noch ein paar Tipps
Wenn Ihnen ein Schiff angeboten wird, das Sie auf MarineTraffic nicht finden können — das ist ein Grund, genauer hinzusehen. Wenn das Schiff vorhanden ist, es aber vor Ort in Afrika liegt und man Ihnen von einer Reise nach Europa erzählt — auch dann.
Weitere Informationen dazu, wie man ein Schiff über OSINT überprüft, haben wir in dem Artikel „Überprüfung des Schiffes durch OSINT“ beschrieben.
Seien Sie misstrauisch. Lieber eine dubiose Stelle zu verpassen, als Geld zu verlieren und in einem fremden Land gestrandet zu bleiben.
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